


Architekten sind heutzutage in den modernen Darstellungsformen angekommen und verstehen es, ihr Wissen im medialen Zirkus effektvoll zu verkaufen. Das jedenfalls wird deutlich, wenn man die DVD »Wohnen in der Zukunft« in Händen hält, die kürzlich auf den Markt gekommen ist.
Die Architekturgalerie am Weißenhof schreibt zum vierten Mal ihren Förderpreis aus. Der Preis verbindet die Tradition der Stuttgarter Siedlung mit dem Anspruch von Architektur, einen Beitrag zur zeitgenössischen Kultur zu leisten. Er wird zur Förderung junger Architektinnen und Architekten verliehen und zeichnet sowohl realisierte Bauten als auch konzeptionelle Projekte und Strategien aus.Noch bis zum 10. September haben Kommunen und öffentliche Einrichtungen Zeit, erfolgreiche Energieeinsparprojekte beim Wettbewerb "Energieeffizienz in Kommunen - Gute Beispiele 2010" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) einzureichen. Die öffentliche Prämierung der Gewinner findet im Rahmen des dena-Energieeffizienzkongresses 2010 im Estrel-Hotel in Berlin am 12. Oktober statt. Die Gewinner erhalten Preisgelder von insgesamt 25.000 Euro.
Die Auslobung zum Deutschen Fassadenpreis 2011 für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) hat begonnen! Der renommierte Preis wird vom Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (FVHF) e.V. in Berlin ausgelobt und richtet sich an Architekten und Bauingenieure, die herausragende Architektur mit vorgehängten hinterlüfteten Fassaden geplant und realisiert haben.
Blätter aus Werbeprospekten tapezieren die Wände, Seiten aus Unterwäschekatalogen, Filmposter oder Popstars kleben dicht nebeneinander. Hier steht Beauty-Zubehör, dort liegen Kleider, hier ein Fernseher, dort Radio oder DVD-Player. Mit Kalendern, Stoffen und Vorhängen, auf Betten drapierten Kissen wird Wohnlichkeit erzeugt. Diese Unterkünfte sind wenig mehr als notdürftige Verschläge. Trotzdem versuchen ihre Bewohner, sie zu einem Heim werden zu lassen.
Die Gewinner des »best architects 11« Award stehen fest. Zum fünften Mal trafen sich hochkarätige Vertreter der Architekturszene, um die besten Arbeiten aus 302 eingereichten Projekten auszuwählen. Nicht nur die Anzahl der Arbeiten war in diesem Jahr so hoch wie nie zuvor, auch das Niveau der Arbeiten war deutlich höher.
Der Philosoph Peter Sloterdijk und der Ingenieur und Architekt Werner Sobek erörtern in einem Dialog ihre Vorstellungen über das Wohnen in der Zukunft. In seinen Texten über die »Wohnschäume« stellt Sloterdijk eine Philosophie des Raumes auf, die auf weiten Strecken als (s)eine neue Architekturtheorie zu verstehen ist. Werner Sobek, Architekt und Ingenieur, macht sich mit neuen Materialien und Bauweisen auf die Suche nach visionären Formen des Wohnens.